Home   l   Projekte  l   Kompetenz   l   Kooperation   l   Public   l   Links

 
Aktuell

civil engeneering

 
Blog Summary Widget

Mit dem Wissen um die Entwicklungen

auf dem Bausektor werden Sie,

nachdem sie einige grundlegende

Übungen absolviert haben, selbst

einen Entwurf gestalten (Entwerfen).

In der letzten Phase werden die

Ergebnisse im öffentlichen Raum

präsentiert (Präsentieren). Aktuelle

Ereignisse und Entwicklungen der

Branche werden regelmäßig eingestreut,

so dass ein reger Wechsel

der Unterrichtsform die Schülerinnen

und Schüler anregt, fördert

und fordert. Für das Projekt ist eine

Exkursion vorgesehen, welche die

Arbeitsgemeinschaft mit neuen

Sehgewohnheiten konfrontiert und

ihnen eine rege Architekturszene/

-diskussion vermittelt. Vorhandene

Kontakte in die Szene werden genutzt,

um die Schüler zu einem kritischen

und bewussten Umgang mit

der (gebauten) Umwelt anzuregen.

Die aktuelle örtliche Stadtentwicklung

rund um den Lüdenscheider

Bahnhof wird inhaltlicher Bezugspunkt

sein. Durch das gemeinsame

Arbeiten mit einem Partner bzw.

in einer Gruppe werden soziale

Kompetenzen wie Teamfähigkeit,

Kritikbereitschaft, Kooperation

und Kommunikation gefördert. Die

Projektarbeit ist ideales Training für

selbständiges, kreatives und konzeptionelles

Arbeiten, sie ist hilfreiche

Abwechslung im Schulalltag mit

anspruchsvollem Hintergrund. Im

dritten Jahr sind die Bergstadtarchitekten

in der Lage, den kommunalen

Anteil am Projekt selbst zu aquirieren.

Mit den drei parallelen Projekten

an verschiedenen Schulen ist

das Projekt ausgereift und verfügt

über materielles und personelles

Potential. Mit den Architekturreihen

zum Projektauftakt wird gar ein allgemein

bildender Baustein für jeden

architekturinteressierten Bürger der

Stadt angeboten.

Das offene Angebot nimmt bewährte

Elemente aus der Arbeitsgemeinschaft

des Vorjahres auf und setzt

sich wieder mit zeitgenössischer

Architektur auseinander. Aus den

Erfahrungen der Vorjahre kristallisiert

sich das Projekt für die Mittelstufe

als besonders gewinnbringend

und effektiv heraus: Während die

Jüngeren mit der anspruchsvollen

Aufgabe teils überfordert zu sein

scheinen, Oberstufenschüler durch

die Abiturprüfungen nur bedingt

Arbeit investieren, bzw. nur wenige

beruflich interessierte Schüler das

Angebot wahrnehmen, ist das Projekt

offensichtlich in der Mittelstufe

am attraktivsten. Hier arbeiten die

Schüler engagiert und ergebnisorientiert,

hier ist das Projekt auch in

der Breite eine echte Bereicherung

mit dem Anspruch, den Schülerinnen

und Schülern der Sekundarstufe

nachhaltig die Wertigkeit eines

gesunden Stadtgebildes darzustellen,

sie zur Mitgestaltung anzuregen

und sie zu verpflichten, ihre Stadt

als Teil Ihrer Verantwortung für die

Umwelt anzunehmen. Im Projekt

werden geometrische, arithmetische,

künstlerische und sprachliche

Vorkenntnisse der Schülerinnen

und Schüler eingebunden, herausgefordert,

verknüpft und erweitert.

Architektur als allgemein bildendes

Fach an Schulen ist eine praktische

Ergänzung, die zu einer Vernetzung

des in den klassischen Schulfächern

gelernten Wissens führt.

Etwa 16 Schülerinnen und Schüler

der Mittelstufe aller Schulformen

entwickeln in 40 Einheiten zu je

90 Minuten ein Feingefühl für eine

lebenswerte Architektur. Nach einer

ersten Phase (Wahrnehmen), werden

sie eigene Vorstellungen vom

Wohnen qualifizieren und hinterfragen

(Analysieren).